Manuskriptberechnung

Die Manuskriptberechnung dient dazu, den Umfang eines vorhandenen Manuskriptes in Bezug auf die zu erwartende Satzmenge abzuschätzen.

Klassischerweise geht man hier so vor, dass man sich erstmal einen Überblick über das Manuskript verschafft: wie viele Buchstaben sind im Durchschnitt in einer Zeile, wie viele Zeilen auf einer Seite, wie viele Seiten insgesamt (oder sich das einfach von Word anzeigen lässt). Wie viele Bilder gibt es, wie groß sollen sie abgebildet werden etc.

Das gleiche macht man dann mit der Datei, nach deren Vorgaben der Text gesetzt werden soll. Ein Probetext hilft zu sehen, wie viele Buchstaben/Zeilen auf eine Seite passen (das kann man sich z.B. in InDesign ebenfalls anzeigen lassen) und dann kann man den Rest leicht berechnen.

Status: 
Von Nutzer/in überarbeitet
4
Eigene Bewertung: Keines Durchschnitt: 4 (2 Stimmen)

Kommentare

Manuskriptberechnung

Kann hier einer mal ein Zusammenfassung über dieses Thema verfassen. Was nicht genau was da die ihk will

Masuskriptberechnung

Niemand berechnet in der Praxis noch den Manuskriptumfang, dies macht im Zeitalter der EDV Systeme keinerlei Sinn mehr und ist eigentlich im neuen Lehrplan nicht mehr drinnen! Warum ein solches Thema wieder mal in der Prüfung drankommt, weiß wahrscheinlich nur der "heilige ZFA Ausschuss". Aber egal, das Thema an sich ist sehr einfach und das sind sichere Punkte!

"Wenn du glaubst, Bildung sei teuer, dann probier es aus, was Dummheit kostet!" (Derek Curtis Bok, Altpräsident der Harvard Universität)

mhh die frage läuft wohl dann

mhh die frage läuft wohl dann so ob bsp. ein buch hat 300 Seiten jeden Zeile enthält ungefähr 45 Zeichen und 50 Zeilen. wie viele Zeichen sind es. Das ist damit gemeint oder ???

Ja, so ungefähr: Man muss

Ja, so ungefähr: Man muss prinzipiell den gesamten Zeichenumfang des Manuskripts berechnen und daraus kann man dann den Seitenumfang des Werkes berechnen. Gute Aufgaben findet man unter www.mathemedien.de! Viel Spass beim Lernen!

"Wenn du glaubst, Bildung sei teuer, dann probier es aus, was Dummheit kostet!" (Derek Curtis Bok, Altpräsident der Harvard Universität)

Bei folgenden Aufgaben hänge

Bei folgenden Aufgaben hänge ich: 13) Der Text eines Fachbuchs enthält 1 500 000 Zeichen. Das Buch wird zweispaltig mit 54 Zeilen pro Spalte und durchschnittlich 50 Zeichen pro Zeile umbrochen. Wie viele Seiten ergeben sich unter Berücksichtigung von 20 zweispaltigen Überschriften, vertikaler Raumbedarf jeweils 8 Textzeilen, 180 einspaltigen Zwischenüberschriften, Raumbedarf jeweils 4 Zeilen, 50 zweispaltigen Abbildungen, vertikaler Raumbedarf jeweils 24 Zeilen, 120 einspaltigen Abbildungen, Raumbedarf jeweils 18 Zeilen sowie 16 Seiten Titelei und Anhang? Lösung: http://www.mathemedien.de/loe_2009-05.pdf Die Lösung verstehe ich leider überhaupt nicht, da nicht erklärt. Kann mir das jemand erklären?! Denn bei der nächsten wird bei der Lösung also Rechnung nicht mal die Spalten genommen: 14) Eine Zeitschift ist dreispaltig umbrochen, 68 Zeilen pro Spalte, 40 Zeichen pro Zeile. Der Text für einen Artikel enthält 25 200 Zeichen. a) Neben dem Text sind eine dreispaltige Überschrift, vertikaler Raumbedarf 6 Textzeilen, 6 einspaltige Zwischenüberschriften, Raumbedarf jeweils 4 Zeilen und 5 zweispaltige Bilder, vertikaler Raumbedarf jeweils 20 Zeilen, zu berücksichtigen. Wie viele Spalten ergeben sich? Bruchteile von Spalten bitte in Zeilen angeben. b) Für den Artikel stehen nur vier Seiten zur Verfügung. Um wie viele Zeilen muss der Text noch gekürzt werden, wenn auf eine der Zwischenüberschriften und ein Bild verzichtet wird? Lösung: http://www.mathemedien.de/loe_2009-05.pdf Ich verstehe halt nicht wieso am ende bei der einen MAL 2 genommen wird und bei der anderen nicht! Kanns mir jemand vielleicht mit eigenen Worten erklären. Wäre super!!!

Aufgabe 13

Hallo, zuerst mal zur Aufgabe 13: reiner Text sind 1.500.000 Zeichen, in jede Zeile passen 50 Zeichen. 1.500.000 / 50 = 30.000 Zeilen. Dazu kommen 20 zweispaltige Überschriften à 8 Zeilen 20 x 2 x 8 = 320 Zeilen 180 einspaltige ZwischenÜberschriften à 4 Zeilen 180 x 4 = 720 Zeilen 50 zweispaltige Abbildungen à 24 Zeilen 50 x 2 x 24 = 2400 Zeilen 120 einspaltige Abbildungen à 18 Zeilen 120 x 18 = 2160 Zeilen Also insgesamt 30.000 + 320 + 720 + 2400 + 2160 = 35600 Zeilen. Auf jede Seite passen 54 x 2 Zeilen = 108 Zeilen. 35600 / 108 = 329,629 Seiten, also 330 Seiten. Zzgl. 16 Seiten Titelei/Anhang = 346 Seiten. Die Lösung ist in der Tat extrem kurz, einfach nur Zahlen hinwerfen hilft nicht wirklich. Viele Grüße Tanja

Aufgabe 14

Hallo, habe mir gerade mal die andere Aufgabe angeschaut, die funktioniert ja in etwa auch so. Gefragt ist dabei aber nach der Anzahl der SPALTEN, nicht der SEITEN; deswegen fällt der Faktor 2 (bzw. in diesem Fall wäre es 3, da es ja ein dreispaltiges Layout ist) weg. Viele Grüße Tanja

Hi, habt ihr bei Aufgabe 14

Hi, habt ihr bei Aufgabe 14 b) als Antwort nur 12 Zeilen? Ich hab nämlich 2 Seiten und 12 Zeilen rausbekommen...

Ja klingt logisch!

Ja klingt logisch! Danke! Noch etwas aber: 1 Ein Buch mit 432 Seiten, unbeschnittenes Seitenformat 175 mm × 250 mm, wird auf Druckbogen 72 cm × 102 cm gedruckt. Wie viele Druckbogen ergeben sich beim Druck zu zwei Nutzen (zum Umschlagen oder Umstülpen)? Lösung: http://www.mathemedien.de/loe_2008-12_korr.pdf Hier hab ich 13,5 raus das Ergebnis ist aber 27 also das doppelte weil die haben die Seiten Gesamt also 432 / 16 Nutzen gerechnet ich habe 432 / 32 Seiten gerechnet Eine fast gleiche Aufgabenstellung: Ein Werk mit 544 Seiten, unbeschnittenes Seitenformat 128 mm × 174 mm, wird einfarbig auf einer Offset-Druckmaschine gedruckt, maximales Bogenformat 72 cm × 104 cm. a) Wie viele Seiten passen auf eine Druckplatte? b) Wie viele Bogen ergeben sich beim Schön- und Widerdruck mit zwei Druckformen? c) Welche Seiten stehen in der äußeren Form des fünften Bogens? Hier werden diese "2 Nutzen" garnicht beachtet also bei der Aufgabe b) Lösung: http://www.mathemedien.de/loe_2008-05.pdf Verstehe nicht was für eine Rolle dieses 2 Nutzen bzw 2 Druckformen spielt. Wie und wo muss ich das berücksichtigen in meiner Rechnung, wenn man sich die beiden Aufgaben ansieht widerspricht es sich doch oder?

Hmm... gehört die

Hmm... gehört die Nutzenberechnung auch zum Manuskriptbechrechnen?

Nutzenberechnung/Manuskriptberechnung

Hallo, direkt gibt es eien Zusammenhang, aber es könnte natürlich kombinierte Aufgaben geben, in der man erst die Seitenanzhal an Hand des Manuskripts berechnen soll und dann die Anzahl der Bogen pro Exemplar. Grüße Peter

Nutzenberechnung die erste

Hallo, ich glaube, ich hatte da gerade den gleichen Denkfehler wie du. Dadurch, dass es zwei Nutzen sind, passen 2 x 16 Seiten auf den Bogen, die Seiten 1-16 etc. sind also doppelt drauf. Also ist die Rechnung 432 : 16 vollkommen richtig. Man braucht eine Druckform, 27 Bogen und hat damit zwei Exemplare des Buchinhaltes gedruckt. Viele Grüße Tanja

Nutzenberechnung die zweite

Hallo, im zweiten Fall geht es im Schön- und Widerdruck um ZWEI Druckformen, d.h. auf einem Bogen sind auf der Vorder- und Rückseite UNTERSCHIEDLICHE Seiten. Viele Grüße Tanja

wichtig?

Sicherlich arbeitet die Technik heute sehr unterstützend, manches braucht man später eben nicht mehr selbst zu rechnen. Zur Frage, warum wir das überhaupt rechnen sollen, wenn das doch die Technik schon macht.

Gegenfrage:
Es brauchen dann quasi alle Kinder nicht mehr rechnen zu lernen, da es ja Taschenrechner gibt?

Kommt Manuskriptberechnung überhaupt in den Prüfungsthemen vor? Auf jeden Fall bei Gestaltung und Technik (print) kann ich kein Thema dazu erkennen.

Manuskriptberechnung kein Prüfungsthema

Hallo digital66,

nein, Manuskriptberechnung ist diesmal nicht bei den Prüfungsthemen dabei.

War bei der letzten Prüfung dran.

Gruß Thomas Hagenhofer

Projektmitarbeiter "Mediencommunity 2.0"