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Version von Content Management System vom 14. März 2010 - 18:18
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Unter einem Content-Management-System (CMS) versteht man ein serverbasiertes System zur einfachen Verwaltung und Pflege von Websites. Ein CMS ermöglicht, dass die Erstellung durch Programmierer/Agentur von der Pflege durch den Kunden ohne Programmierkenntnisse getrennt stattfindet.
Was sind die Vor- und Nachteile?
Vorteile
Trennung von Inhalt und Layout
Da das Grundprinzip der strickten inhaltlichen und layoutspezifischen Trennung be-steht,
kann nach der finalen Einrichtung grundsätzlich jeder Endanwender (Laie sowie Profi) den Internetauftritt pflegen, steuern und betreuen.
Keine Vorkenntnisse nötig
Auf Seiten des Enduser sind keine speziellen Vorkenntnisse von bspw. Programmie-rung,
HTML oder XML notwendig. Die Bedienung läuft für ihn vollkommen ohne Hin-tergrundwissen über diese Technologien.
Medienneutrale Datenhaltung möglich
In vielen CMS können die Inhalte in andere Dateiformate wie z.B. PDF sehr leicht überführt werden,
da die Formate zur Laufzeit „live“ aus der Datenbank heraus generiert werden.
Rechteverwaltung
In einem CMS können verschiedenen Nutzern verschiedene Rechte zugeteilt werden
und quasi eine Rollenvergabe durchgeführt werden. Der Administrator hat somit Zugriffsrecht auf alle Bereiche,
wogegen eine Redakteur, der sich um die Aktualität der News kümmern soll, nur für diesen Abschnitt Schreibrechte erhält.
Nachteile
Zu wenig Freiraum
Durch die Festlegung des Layouts wird zum Einen eine (gewollte) Einheitlichkeit der Interseite erreicht,
zum Anderen aber wiederum ein sehr starres, möglicherweise unflexibles Gerüst angelegt. Freiräume in der individuellen Gestaltung sind oft nur wenig vorhanden.
Datenbank notwendig bspw: PHP und MySQL .net(asp) und MS SQL
Für den Betrieb eines serverseitigen CMS ist Webspace ASP/PHP und MS SQL /MySQL zwingend notwendig. Ohne diese Unterstützung kann kein solches CMS betrieben werden.
quelle: vor/nachteile cms -> http://www.christian-pansch.de
Wann ist es sinnvoll eine CMS zu verwenden?
Es gibt verschiedene Aspekte, die für die Verwendung eines CMS sprechen
- Gibt es schnell und häufig wechselnden Content?
- Gibt es mehrere Autoren, die unabhängig von einander und zeitgleich Content erstellen?
- Menschen, die Inhalte einpflegen müssen keine HTML, CSS oder PHP-Kennntisse haben. Grundkenntnisse der Internetnutzungs und die grobe Kenntnis von Office-Programmen reicht aus
- Da nur der Content bearbeitet wird, gibt es keine Veränderungen am Design und damit wird eine ästehtische Konsistenz gewährleistet.
- Verschiedene Autoren können unterschiedliche Rechte zu gewiesen bekommen, zum Beispiel, dass Autor X nur für Thema X schreiben darf.
Weitere Stichworte zu dem Thema:
Datenbank, Typo 3, PHP, Drupal (das nutzt die Mediencommunity), Joomla
- Druckversion
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
-


Kommentare
Leicht modifiziert, aber nicht einfach drübergeschmiert...
Erstmal danke Leute, Ich habe Eure Beiträge in leicht modifizierter Form in das eigene Prüfungswiki meiner Klasse übernommen. Das musste ich tun, weil halt leider alle gern Ihr eigenes Süppchen kochen...
Da ichs jetzt eh schon hab... vielleicht hilfts ja irgendeinem.
Content Management System
Conten Management Systeme - zu deutsch Inhalts-Verwaltungs-Systeme sind Programme, die die Anpassung von Online-Inhalten erleichtern sollen.
CMS - Arten
Serverseitige Systeme
* benötigt serverseitige Skriptsprachen, für den dynamischen Seitenaufbau
* greift meist auf Datenbanken zu, die sich auf dem selben oder einem anderen Server befinden
* Der für die Endbenutzer sichtbare Bereich wird als Frontend bezeichnet
* Das Backend ist der durch einen Login geschützte Bereich, in dem die Administration der Seite erfolgt
+ wenig Vorwissen nötig, da man sich nur um den Inhalt kümmern muss
+ Daten können weltweit verwaltet werden
+ gleichzeitige Bearbeitung durch mehrere Personen möglich
- erfordert höhere Rechenleistung des Servers und mehr freigegebenen Traffic als statische / clienseitige Systeme.
Clientseitige Systeme
* Offline-Programm erzeugt statische Seiten
* Daten werden auf den Server hochgeladen
+ serverseitige Programmiersprache ist nicht notwendig, weniger Serverleistung nötig
+ jederzeit Änderung des Layouts einzelner Seiten möglich
- hohe technische und gestalterische Anforderungen an den Administrator
- gebunden an Arbeitsplätze mit der entsprechenden Software
- kein wirkliches zeitgleiches Arbeiten möglich
Statische Systeme
Die Inhalte werden fertig generiert z.B. als HTML-Dateien abgespeichert und können bei einem Aufruf unmittelbar übertragen werden. Das spart Serverzeit bei der Ausgabe aber nicht bei der Pflege.
Dynamische Systeme
Die Inhalte werden erst im Moment der Ausgabe aus Datenbanken, Bildern und Templates generiert. Besonders bei sehr stark frequentierten Portalen, wie beispielsweise Foren bietet sich diese Variante eher an, da die Inhalte wesentlich häufiger geändert werden als das Layout
Mischformen
Am optimalsten ist wahrscheinlich ein Zwischenweg, bei dem man die statischen Teile einer Seite, wie zum Beispiel, das Layout, die Navigation und vor allem Bilder gesondert statisch abspeichert und dann nur den jeweiligen Inhalt aktuell aus der Datenbank lädt.
Vorteile
Trennung von Inhalt und Layout
Dadurch ist es möglich, dass jemand der selbst weder gut gestalten noch programmieren kann, dennoch die Inhalte eines Web-Auftritts verwaltet. Somit kann sich eine Person, die sich mit dem jeweiligen Inhalt auskennt direkt darum kümmern anstatt einen Umweg über eine Agentur gehen zu müssen oder eine unprofessionelle Gestaltung abzuliefern.
Keine Vorkenntnisse nötig
Auf Seiten des Enduser sind keine speziellen Vorkenntnisse von bspw. Programmierung, HTML oder XML notwendig. Die Bedienung läuft für ihn vollkommen ohne Hintergrundwissen über diese Technologien.
Gleichzeitiges Arbeiten mehrerer Personen
Ein gemeinsames Arbeiten an einem Online-Projekt ist theorethisch von jedem Ort mit einem Internetzugang aus möglich.
Rechteverwaltung
In einem CMS können verschiedenen Nutzern verschiedene Rechte zugeteilt werden und quasi eine Rollenvergabe durchgeführt werden. Der Administrator hat somit Zugriffsrecht auf alle Bereiche, wogegen eine Redakteur, der sich um die Aktualität der News kümmern soll, nur für diesen Abschnitt Schreibrechte erhält.
Medienneutrale Datenhaltung möglich
In vielen CMS können die Inhalte in andere Dateiformate wie z.B. PDF sehr leicht überführt werden, da die Formate zur Laufzeit „live“ aus der Datenbank heraus generiert werden.
Nachteile
Zu wenig Freiraum

Durch die Festlegung des Layouts wird zum Einen eine (gewollte) Einheitlichkeit der Interseite erreicht, zum Anderen aber wiederum ein sehr starres, möglicherweise unflexibles Gerüst angelegt. Freiräume in der individuellen Gestaltung sind oft nur wenig vorhanden. Je nach Komplexität des Systems sind Änderungen am Layout nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich.
Hohe technische Anforderungen an den Webspace
Für den Betrieb eines serverseitigen CMS sind Skriptsprachen wie ASP/PHP auf dem Webspace zwingend erforderlich um einen dynamischen Seitenaufbau zu ermöglichen. Die meisten gängigen CMS benötigen auch eine Datenbankschnittstelle. Dadurch entstehen höhere Kosten als durch einen statischen Webspace.
Oft für Laien trotzdem noch zu kompliziert
Bei vielen der verbreiteten CMS ist der Funktionsumfang mittlerweile derart groß, dass schon wieder Schulungen für die letztendlichen Administratoren erfolgen müssen.
wunderbare CMS - Infografik (zum Vergrößern klicken)