Digitaldruck

Druckverfahren, die unter Digitaldruck zusammengefasst werden:



Continuous Inkjet (CIJ)
Erstes Patent auf diese Technik 1867, erstes kommerzielles Gerät 1951 von Siemens wird hauptsächlich verwendet um Verpackungen zu codieren ode zu markieren z.B. MHD

  1. Funktionsweise:
  2. Aus dem Tintenbehälter wird durch eine Leitung mit Hilfe einer Hochdruckpumpe Farbe in den Druckkopf geführt.
  3. Der Strahl tritt permanent aus mikroskopischer Düse aus
  4. Durch Plateau- Rayleigh Instabilität und Piezoschwinger, der akkustische Wellen erzeugt, zerfällt der Strahl in einzelne Tröpfchen (64.000 bis 165.000 pro sec)
  5. Diese Tröpfchen werden mit verschiedenen elektrischen Ladungen versehen oder auch nicht
  6. Sogenannte Guard-Droplets (ungeladen) sollen eine gegenseitige Beeinflussung der gleich/ähnlich geladenen Tropfen verhindern.
  7. Beim passieren der Ablenkelektroden werden die Tropen gemäß ihrer Ladung abgelenkt (dies ist, denk ich, mit dem Prinzip der Röhrenbildschirme vergleichbar) und auf den Bedruckstoff "geschossen"
  8. Nicht benötigte Tinte wird in einen Tröpfchenfänger geleitet
  9. Tinte aus Tröpfchenfänger wird bei einigen Herstellern wieder in den Tintenbehälter zurückgeführt
     

Vorteile:
Die sehr hohe Geschwindigkeit der Tropfen (50m/s) erlaubt eine relativ große Distanz von Düse zu Bedruckstoff. Kein Verstopfen der Düse, da diese immer in Gebrauch ist und somit keine Farbe trocknen kann Zugabe von flüchtigen Solvents möglich-->schnell trocknend, Farbe "frisst"sich in Bedruckstoff
 http://youtu.be/seY3PLV0VUs
 

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Digitaldruck: Digitaldruck

Digitaldruck:

Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.

Anders als zum Beispiel im Offsetdruck wird beim Digitaldruck keine feste Druckvorlage (Druckform) benötigt, so dass jeder Bogen anders bedruckt werden kann (NIP = Non Impact Printing). Das auch als Direct Digital Printing (DDP) bezeichnete Verfahren ermöglicht personalisierte Drucke wie Rechnungen, Kreditkartenabrechnungen, Kontoauszüge oder auch gezielt auf den Empfänger abgestimmte Werbung (siehe Direktmarketing). Außerdem können mehrseitige Dokumente ohne Wechsel der Druckform sofort in der richtigen Reihenfolge gedruckt werden, ein späteres Zusammentragen (Sortieren) entfällt.

Zusätzlich kann das Drucksystem weitere Einrichtungen zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch wird die Fertigung kompletter Druckprodukte in kürzester Zeit möglich.

Mittlerweile gibt es eine Reihe an unterschiedlichen Digitaldruckvarianten. Hierzu gehören die Tintenstrahl- oder Laserdrucker, die hauptsächlich für sehr kleine Auflagen im privaten Bereich genutzt werden. Danach kommen die sogenannten „Schnellkopierer“, die häufig dem Laserdrucker gleichen, aber deutlich höhere Durchsätze in weniger Zeit erreichen. Diese werden meistens in Copyshops oder firmeninternen „Druckereien“ eingesetzt.

Einen großen Bereich nehmen allerdings auch die industriellen Systeme ein. Viele tonerbasierende Gerätefabrikate (wie zB. HP, Canon, Xerox, Ricoh, Konica-Minolta), aber auch namhafte Offsetgerätehersteller (wie zB. Heidelberg, ManRoland, KBA) versuchen mit Neuentwicklungen in diesen wachsenden Markt Fuss zu fassen. Auch im Grossformat (Large Format) werden zunehmend digitale Tintenstrahlsysteme eingesetzt, die annähernd Offsetdruckqualität auf den verschiedensten Bedruckstoffen ermöglichen. Hier wird mit dem flüssigen Electro-Ink-Verfahren Druckfarbe auf das Material aufgebracht. Bei dieser Produktionsart werden Druckbreiten von bis zu 5 Metern erzielt. Diese sind meistens Rollensysteme, auf denen wetterfeste Materialien (z.B. PVC-Banner, Meshgewebe, Canvas-Leinen, etc.) bedruckt werden. Diese sind für mehrere Jahre im Außenbereich nutzbar, witterungsbeständig und farbecht.

Die neueste Generation der Digitaldrucksysteme stellt sicherlich der „Plattendirektdruck“ dar. Auf diesem System können starre Materialien meistens im UV-Inkjet-Verfahren bedruckt werden. Je nach System ist der Bedruckstoff nur von der Dicke her relevant. Es können Materialien wie z.B. Kunststoffe, Holz, Glas, Metalle, Stein, Papier etc. bedruckt werden.de.wikipedia.org/wiki/Digitaldruck

Quelle und co.

Hallo,

danke für den Beitrag, aber aus Wikipedia herauszukopieren ist nicht so hilfreich. Besser ist es zu versuchen in eigenen Worten das Thema zu formulieren.

Grüße

Peter

elektrofotografischer Druck

Hi,

ich habe bei Youtube ein Video gefunden, das den elektrofotografischen Druck mit Flüssigtoner gut erklärt.

http://youtu.be/iQka6uxklO

Korrekter Link: http://youtu.be/iQka6uxklOk (T. Hagenhofer)

 

 

Ich hätte zu dem

Ich hätte zu dem Elektrophotografischem Druck mit Flüssigtoner zwei Fragen:

1.Wenn der Bedruckstoff 4-farbig bedruckt werden soll, läuft dann das Papier 4 mal über das Gummituch oder werden alle Farben nacheinander auf das Gummituch übertragen (so dass dieses sozusagen bereits das geamte Bild enthält) und das Papier läuft nur einmal über das Gummituch?

Im Video wird erklärt, dass das Papier 4-mal durchläuft, im Kompendium steht allerdings (Seite 540) "...dieser Film wird sofort verfestigt, wenn er unter Druck auf den kalten Bedruckstoff übertragen wird. Durch die Übertragung des vollständigen verfestigten Druckbildes auf den Bedruckstoff verbleiben keine Tonerreste auf dem Drucktuch."

2.Habe ich das richtig verstanden, das der Laser mehr oder weniger stark leuchtet, so dass die entladen Stellen dann mehr oder weniger Farbe aufnehmen?

Schon mal vielen Dank für eure Hilfe=)

Video

Hallo,

schau dir mal das Video der Product Tour an, dort sieht man dass die einzelnen Farben nacheinander aufs Papier aufgetragen werden. http://www.youtube.com/watch?v=TdWYXhG0rJ4&feature=related

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in den Aufgaben so speziell nach Maschinentypen und ihren Funktionsweisen gefragt wird.

Grüße

Peter

 

Danke, im Video erkennt mán

Danke, im Video erkennt mán gut, dass die Farben einzeln gedruckt werden.

Ich gleube auch nicht, dass nach speziellen Maschinen gefragt wird, aber da HP der alleinige Patentinhaber des Verfahrens mit Flüssigtoner ist, ist es meiner Meinung nach schon wichtig zu wissen, wie diese Maschine funktioniert.

Was könnte gefragt werden?

Hallo,

was stellt ihr euch vor was gefragt werden könnte, wenn nicht nach dem Aufbau und den Funktionen der einzelnen Druckerarten gefragt wird?

Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, was sonst so gefragt werden könnte.

Danke schonmal

Mal was anderes

Das Kompendium fährt nochmal ganz andere Sparten des Digitaldrucks auf: 

Sowas wie variable Druck (immerhin ist Database Publishing auch ein Thema und das hängt wohl zusammen) und Offset-Digtaldruck im Vergleich - was ist sinnvoller.

Dann noch die Datenaufbereitung für den Digitaldruck.

 

Ich denke sowas sollte man nicht vergessen. Wir sind immerhin die, die die Daten liefern und ncith die Drucker. 

Also ich konzentriere mich

Also ich konzentriere mich auch eher auf diese Bereiche.

Wann z.B. Digitaldruck sinnvoll ist und wann nicht (--> Offset)

http://www.online-druck.biz/presse/Vorteile-Digitaldruck.html

und klar schau ich mir schon mal die Drucktechniken (Elektrofotografie und Ink-Jet) an aber sicher

nicht so ins Detail...

 mal ganz im ernst... warum

 mal ganz im ernst...

warum sollte ich wissen mit wieviel tröpfchen pro sekunde sone maschine arbeitet?
hilft mir das bei der datenaufbereitung?

Ich habe mir nun die mechanik durchgelesen. weiß welche die groben unterschiede sind zu  den einzelnen verfahren und lerne nochmal die datenaufbereitung. ich bin doch kein mechaniker oder elektriker der das dingen reparieren muss...

Laut Herrn Hagenhofer ist der Mediengestalter ja ohnehin shcon eine eierlegende Wollmichsau...

Und wenn ich da nichts beantworten kann wird das wohl gestrichen...
 

Keine Wollmilchsau

Ist er eben nicht!

Deshalb kann ich Ihrer Herangehensweise an die Prüfungsvorbereitung nur zustimmen! ;-)

seelenverwandter

Ja geil! Endlich auch mal einer, der sich nicht ganz so verrückt macht und eben nicht so ins Detail geht. Das ist auch mein Ansatz, erstrecht beim Thema Digitaldruck.

Kannst du aber einmal schreiben, was man bei der Datenaufbereitung für den Digitaldruck beachten muss?

Wenn ein Mediengestalter überhaupt in der Richtung irgendwas wissen muss, dann wohl Infos bzgl. der Daten, die für den Digitaldruck genutzt werden. Ich finde nur leider keine Quellen mit fundiertem Wissen. Es wäre super, wenn du mir weiterhelfen könntest!

DANKE!!!

mfg

Ich hab bzgl der Aufbereitung

Ich hab bzgl der Aufbereitung an Daten für den Digitaldruck mittlerweile gelesen, dass man keine Überfüllung anlegen soll, da das für den Digitaldruck nicht notwendig sei

Eine andere Quelle besagte, aber dass eine Überfüllung anzulegen sei...

Was ist denn jetzt richtig?

Danke!

Überfüllung

Hallo,

in den seltensten Fällen legst du manuell die Überfüllung an, sondern die werden vom RIP berechnet.

Zudem werden unter Digitaldruck verschiedene Techniken zusammengefasst, so dass man das so verallgemeinernd gar nicht sagen.

Peter

 

Ausgabedateien druckverfahrensorientiert erstellen: Druckverfahr

 Hallo zusammen,

in der Vorbereitung auf die Zwischenprüfung kommt beim lesen eurer Dialoge die Frage auf, wie datailiert ihr die einzelenen Druckverfahren "studiert". Ich (Ausbilderin) habe unserem Azubi erklärt, das wir uns auf die "Datenaufbereitung" FÜR die verschiedenen Druckverfahren vorbereiten. Wir sind z.B. ein Flexounternehmen und es macht doch wenig Sinn, sich einzuhämmern wieviele Tröpfchen der Drucker im Digitaldruck übertragt. Dafür sollte man wissen WIE man die Daten für das Druckverfahren richtig aufbereitet um einen fehlerfreien Digitaldruck zu gewährleisten. Oder liege ich da völlig falsch? Wir können natürlich einen Brockhaus der Mediengestaltung lernen, aber ist das nicht ein bisschen übertrieben?

Danke

M.Treptow

Hallo, die Diskussion stammt

Hallo,

die Diskussion stammt aus der Vorbereitungs zur letzten Abschlussprüfung, in der es ein ähnliches Thema gab.

Wie ja auch schon geschrieben wurde, wurde es abr selbst damals als viel zu detailliert angesehen.

Viele Grüße

Peter

wenn ihr

 - wie ich nun hier herauslesen konnte - euch auch hauptsächlich mit der aufbereitung der daten beschäftigt, versteht man doch darunter die "druckvorstufe", oder? 

wären dann auch diese themen relevant:
- papierarten
- trocknung der druckfarbe
- viskosität etc 
- Bindemittel
- Ausschießen?

oder ist das doch zu weit ab vom thema????

 annalogism

Hey.. Also mal ganz

Hey..

Also mal ganz im Ernst.
Ich bin der Meinung ein grobes Wissen über die Drucktechniken reicht aus. Es gibt schon alleine im Digitaldruck so viele unterschiedliche Verfahrensweisen. Und dann auch noch all die anderen?

Ich glaube wirklich das es reicht wenn man die einzelnen Druckverfahren unterscheiden kann, ihre Funktionsweise grob erklären kann und typische Merkmale und Druckprodukte nennen kann.

Wir machen hier eine Zwischenprüfung und keinen Meisterlehrgang.

Anc

Kommentare

Hallo,

die Diskussion stammt aus der Vorbereitungs zur letzten Abschlussprüfung, in der es ein ähnliches Thema gab.
Wie ja auch schon geschrieben wurde, wurde es aber selbst damals als viel zu detailliert angesehen.

Zudem muss man berücksichtigen, dass die Wikis nach und nach von Prüfung zu Prüfung erweitert werden. Also meist nicht erst für die ZP enstehen. Dadurch befinden sich natürlich Inhalte drin, die eher für die AP als für die ZP geeignet sind.

Also keine Panik ;-)

Viele Grüße

Peter

*gefällt mir*   :) 

*gefällt mir*

 

:) 

hallo =)    also wir (meine

hallo =)

 

 also wir (meine kalsse) haben uns wirklich nur angesehen wir die einzelnen druckverfahren funktionieren, spirch das man es in seinen eigenen worten erklären kann, dazu noch die beschaffenheit des papieres, druckprodukte und vor und nachteile...aber das wars dann auch schon...warscheinlich hat jeder lehrer von den verschidenen schulen seiner klasse was anderes mit gegeben -.-  ich denke dieses ganze mit auflösung etc. lass ich weg....ich kann mir eh kaum vorstellen wie die fragen werden...warscheinlich so das man erstmal 10 min überlegen muss bis man es kapiert hat *yaaaaye*

 

lauri