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In-Mould-Labelling
Verfasst von Martina Ahammer am 16. September 2010 - 15:21
1. Definition:
Das In-Mold-Labelling ist ein Spritzgießverfahren, bei dem Verpackungen in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt und mit Dekoration versehen werden. Es ist eine Alternative zum nachträglichen Bedrucken fertiger Formteile und ermöglicht höchste Flexibilität bezüglich Design. Als Label kommen meist bedruckte Folien zum Einsatz.
2. Herstellungsverfahren:
Offsetdruck
Ein bedrucktes Etikett (Label) wird in eine Gussform (Mould) gelegt, mit der das Endprodukt hergestellt wird (z.B. ein Plastikbecher). Der flüssige Kunststoff für das Endprodukt wird in die Gussform gespritzt und verschmilzt mit dem Etikett.
6. Vor- und Nachteile:
Vorteile
- hohe Flexibilität im Design
- sehr gute Optik
- angenehme Haptik
- günstiger in der Produktion als das nachträgliche Labelling
Nachteile
- möglicherweise etwas längere Produktionszeiten durch eine geringere Wärmeabfuhr
7. Anwendungsbeispiele:
- Verpackungen
- Becher
- Margarinedosen
- Eimer
- Shampooflaschen
- ...
8. Erkennungsmerkmale:
Das In-Mould-Labelling ermöglicht hohe Flexibilität im Design, sehr gute Optik und eine angenehme Haptik.
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