www.mediencommunity.de
Besuchen Sie auch
Formel:
( ( Auflösung * Samplefrequenz * Kanäle) * Zeit ) : (8 * 1024 * 1024) = X MB
Joar, nu, wat is Auflösung?
Die Auflösung bei digital vorliegenden Audiodaten ist entweder 8 bit oder 16 bit. (CD-Qualität = 16 bit) 8bit nimmt übrigens keiner, da die Qualität zu stark leidet bei der Audiodatei!
Samplefrequenz? Nie gehört!
Die Samplefrequenz ist die Anzahl der gemessenen Signale pro Zeiteinheit. Gut, hilft jetzt auch nicht weiter. Diese Anzahl wird in Hertz (kHz = Kilohertz; 1 Hz = 1 Messung pro Sekunde) angegeben und liegt zwischen 12000 und 44100 hz (44kHz). Warum 44100 kHz? Weil zu dem doppelten Wert des oberen Endes des hörbaren Bereichs (22000 hz bzw. 22kHz * 2 = 44kHz) noch 10% hinzugerechnet werden.
Kanäle (nicht in die Venedig)
Bei Audiodaten gibt es entweder Mono-, Stereo- oder verschiedene Versionen von Surroundsound. Entsprechend gibt es eine bestimmte Anzahl an Kanälen für jede Audiodatei. Mono = 1 Kanal, Stereo = 2, Surround 5+1 = 6 Kanäle. (CD-Qualität = Stereo)
Und das ergibt nun?
Daraus errechnet sich der Datenstrom pro Zeiteinheit. Bei einer popligen CD, wie sie fast jeder wohl zuhause irgendwo rumfliegen haben wird, wäre das dann: 44.100 hz * 16 bit * 2 (Stereo) = ca. 1411kbit/s
Zeit
Das Lieder eine gewisse Länge vorweisen sollte jedem klar sein. Die Länge der Audiodatei berechnet man in Sekunden (s).
Ach so!
Genau. Und wenn man nun hingeht und den Datenstrom mit der Zeit multipliziert hat man die komplette Datenmenge einer Audiodatei errechnet. Kann man nun noch in die entsprechende Datenmengenangabe umrechnen. Im Normalfall wird die Datenmenge für Audiodaten in MB (Megabyte) angegeben, aber es soll auch schon Fälle gegeben haben (bei wav Dateien, denn die sind unkomprimiert) wo die Datenmenge so groß war, dass GB (Gigabyte) gefragt waren.
Ein Beispiel bitte!
Bedienen wir uns dem beliebten ZFA Beispiel (angeblich, mein Lehrer meinte dem wäre so) der CD-Qualität.
Aufgabe:
Eine Audiodatei von 3 Minuten und 15 Sekunden liegt in CD-Qualität vor. Errechnen Sie die entstehende Datenmenge (in MB).
Dauer des Liedes: 3 Minuten + 15 Sekunden = 3 * 60s + 15s = 195s
Datenstrom: 44.100 * 16 * 2 = ~1411000
1411000 bit * 195s = 275145000 bit
275145000 : (8 * 1024 * 1024) = ca. 32,8 MB
- Druckversion
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
-


Kommentare
Hallo, wenn ich mich nicht
Hallo,
wenn ich mich nicht irre, hat sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen. Mit der von dir angegebenen Formel wird nicht der Datenstrom, sondern die Datenmenge errechnet.
Wenn du den Datenstrom, also die anfallende Datenmenge pro Sekunde, berechnen willst lautet die Formel laut Kompendium so:
(Auflösung (in Bit) * Samplefrequenz (in Hz) * Kanäle) : 1000 = kbps (Kilobit pro Sekunde)
(Allerdings fehlt hier doch die Angabe der Länge der Audiodatei, oder? Ich bin mir da nicht sicher ...)
Bei der Berechnung des Datenstrom wird außerdem in 1000er Schritten gerechnet, wie zum Beispiel auch bei der Datenübertragung von Bildern. In deinem Beispiel hast du (was bei der Berechnung der Datenmenge ja richtig ist) mit 1024 gerechnet.
Habe ich das so richtig verstanden? Wenn ich da etwas verwechsel dann korrigiert mich bitte! :-)
Wie gesagt bin ich mir aber bezüglich der Länge der Audiodatei unsicher, allerdings ist dasThema jetzt auch nicht gerade mein Liebling ;-)
Viele Grüße!
Morgähn
Trotz der frühen Stunde...
du hast vollkommen recht damit, dass der Datenstrom in 1000er Schritten gerechnet wird. Der war bei meinem Beispiel allerdings nicht wichtig, da ich, wie du ja schreibst, die Datenmenge errechnet habe. (Muss ich doch direkt mal sehen, was ich da geschrieben habe =D )
Bei Datenmengenberechnungen muss man egal ob es sich um Audio-, Video- oder Bildmaterial handelt mit 8 und 1024 rechnen.
Für die Datenmenge, die pro Sekunde geliefert wird, ist die Länge der Datei (ob Video oder Audio) irrelevant. Was ja auch Sinn macht, denn dem Datenstrom pro Sekunde ist ja egal ob die Datei 5 Minuten lang mit der selben Datenmenge pro Sekunde umgeht oder nur 3 Minuten lang. =)
Neues entsteht nicht durch den Intellekt,
sondern durch den Spielinstinkt, der aus innerer Notwendigkeit agiert.
Der kreative Geist spielt mit den Objekten, die er liebt.
Carl Gustav Jung
Cool...
einfach gut geschrieben und man versteht ohne Umwege.
was gehört den nun zusammen
also verstanden hab ich es - aber welche formel stimmt den nun und ist die berechnung (Bsp.) trotzdem richtig ?