U2: Kapazitätsplanung

Hier könnt ihr eure Notizen, Zusammenfassungen zum Prüfungsgebiet veröffentlichen und gemeinsam diskutieren.

 Zweck der Kapazitätsrechnung

Innerhalb der Kapazitätsrechnung wird eruiert, wie viel Tage bzw. Stunden pro Periode überhaupt produktiv für einen Kundenauftrag „gearbeitet“ wird. Dies ist deshalb von Interesse, weil wir ja im Ergebnis einen Stundensatz zu ermitteln haben. Wichtig ist hierbei nur, die produktiven Arbeitszeiten zu ermitteln.

Arbeitsplatzkapazität
Unter der Arbeitsplatzkapazität versteht man die Zahl der Tage bzw. Stunden, an denen der Arbeitsplatz planmäßig „betriebsbereit“ ist. Man könnte auch sagen: der Betrieb ist „geöffnet“.
Von den maximal möglichen Tagen eines Jahres werden die Wochenenden (Annahme 5-Tage-Woche) und die Feiertage (Annahme 10 Tage) abgezogen. Es ergibt sich die sog. Arbeitsplatzkapazität.

Plankapazität und Beschäftigungsgrad
Unter der Plankapazität versteht man die Zahl der Tage bzw. Stunden, an denen der Arbeitsplatz tatsächlich besetzt ist. Wenn man an den Tagen, an denen die normalerweise dem Arbeitsplatz zugeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Urlaub, zur Weiterbildung oder krank sind, anderes Personal (sogenannte „Springer“) einsetzt, so ist die Plankapazität genauso hoch wie die Arbeitsplatzkapazität.

Von den maximal möglichen Arbeitstagen eines Jahres werden die sogenannten „Abwesenheitsfaktoren“, wie Urlaub, bezahlte Arbeitsverhinderung etc. abgezogen. Man gelangt zur sog. Mannkapazität. Sofern aufgrund kapazitativer Engpässe Überstunden anfallen oder Springer bzw. Aushilfen zum Einsatz kommen, vergrößert sich die Mannkapazität, ansonsten entspricht die Mannkapazität der sog. Plankapazität.

Das Verhältnis zwischen der Plankapazität und der Arbeitsplatzkapazität ist der Beschäftigungsgrad B°.

Fertigungszeit, Hilfszeit, Nutzungsgrad
Die Zeit, in der die Maschinen laufen und die Arbeitskräfte an den Maschinen stehen, kann für die eigentliche Fertigung von Aufträgen genutzt werden (Fertigungszeit). Nun gilt auch in der Druckindustrie das Sprichwort „Wo gehobelt wird, fallen auch Späne“. So werden auch gewisse Zeiten für Arbeiten benötigt, in denen kein Output erzeugt wird und die somit nicht bestimmten Aufträgen zugeordnet werden können, wie z. B. Maschine reinigen, Plattenlieferung entgegennehmen etc. Diese Hilfszeiten dienen dazu, die Betriebsbereitschaft herbeizuführen oder aufrechtzuerhalten und kleine Störungen oder Mängel zu beseitigen.

Fertigungszeiten sind die Zeiten, in denen tatsächlich für einen Auftrag produziert wird.

Hilfszeiten sind alle Zeiten, in denen der Arbeitsplatz planmäßig besetzt ist, aber nicht für einen Auftrag produziert wird.

Die Plankapazität ist die Summe aus Fertigungszeiten und Hilfszeiten.

Das Verhältnis zwischen den Fertigungsstunden und der Plankapazität (Fertigungs- und Hilfszeiten) ist der Nutzungsgrad N°.

 

 

Kapazitätsplanung:
Ist die wirtschaftliche Verplanung von betrieblichen Kapazitäten, die sich auf die Mitarbeiter, Betriebsmittel und Betriebsstätten bezieht. Die Kapazität ist das Fertigungsvermögen eines Betriebes.

Ziel:
Ermittlung Kapazitätsbedarf und -bestand und die sich daraus ergebenden Maßnahmen festlegen.

Aufgaben:

  • Kapazitätsbestand und -bedarf ermitteln
  • Abgleich Kapazitätsbestand und - bedarf
  • Planung der Beschaffung und des Einsatzes von Kapazitäten

Man unterscheidet dabei zwischen quantitativen und qualitativen Kapazitätsmerkmalen:

quantitative Qualitätsmerkmale von Mensch und Betriebsmittel:

  • Zeit
  • Anzahl
  • Dauer
  • Ort

qualitative Qualitätsmerkmale von Mensch und Betriebsmittel:

  • Qualifikation der Mitarbeiter
  • Leistungsvermögen der Betriebsmittel (technischer Stand, Ausstattung, etc.)
  • Leistungsvermögen der Betriebsstätte (Logistik, Ökonomie, etc.)

Aus dem Kapazitätsbedarf und den Kapazitätsbestand ergibt sich der Beschäftigungsgrad. 

 

Berechnung des Beschäftigungsgrades 

Das Verhältnis von genutzter Kapazität zu Bezugsgrundlage ergibt den Beschäftigungsgrad. Dieser wird normalerweise in einem Prozentsatz ausgedrückt. 

 

Bsp: Berechnen Sie den Beschäftigungsgrad

Kapazität: 500.000 Motorengehäuse/Vierteljahr
Beschäftigung: 425.000 Motorengehäuse/Vierteljahr

425.000 / 500.000 x 100 = 85% (Beschäftigungsgrad) 

Randnotiz zum Begriff Beschäftigung: Beschäftigung wird in Leistungseinheiten (Ausbringungsmenge, Arbeitsstunden, Maschinenstunden) gemessen. Unter dem begriff wird also nicht die Zahl der in einem Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter verstanden! 
 
 
 

Kapazitätsrechnung

1          Kalendertage

2          - Samstage, Sonntage (5-Tage-Woche)

            = zu entlohnende Zeit

3          - Anzahl Feiertage, abzüglich "Nicht-Arbeits-Tage"

4          Arbeitsplatzkapazität

5          - Urlaub

6          - bezahlte Arbeitsverhinderung

7          - Krankheit

8          - Freischichten

9          - Altersfreizeit

10       Mannkapazität

11        + Überstunden

12        + Springer / Aushilfen

13       Plankapazität

 

 

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Kommentare

Wiki Nutzung

Muss ich um das Wiki benutzen zu können den Lerncenter Zugang für 25 Euro kaufen?

Oder ist das noch etwas anderes?

(Hier ist jetzt zwar kein Link zu dem Wiki aber z.b. beim Lernfeld 3 ist einer)

Dort erscheint dann immer die Meldung das ich keinen Zugang hätte.

Wiki und Lerncenter

Hallo,

das sind zwei verschiedene Dinge, die Wikis sind kostenfrei und editierbar. Wenne s noch keinen Link gibt, so liegt zu dem Thema noch nichts vor. Bei den Prüfungsvorbereitungen ist es üblich, dass u.a. die Azubis ihre Themenzusammenfassungen ergänzen und gegebenenfalls diskutieren. Neben der Kommentar-Funktion gibt es also für alle angemeldeten User die Möglichkeit, das Wiki zu erstellen, ergänzen etc.

Grüße

Peter

Hi,   hm also bei mir steht

Hi,

 

hm also bei mir steht ich hätte keine Zugriffsrechte.

Bin aber auch erst seit ein paar Stunden registriert.

Muss ich noch freigeschaltet werden oder liegts an was anderem?

Kapazitätsplanung

Hallo Ihr Lieben!

Was ist die Kapazitätsplanung? Betrifft es dasGeld, was der Kunde für seine Bestellung, bzw. Broschüre oder Ähnliches ausgeben kann? Welche Aspekte betrifft es? Ist es nicht der Bereich für Mediengestalter Beratung und Planung?

Lg Konfeta

Konfeta

Hallo, bei der

Hallo,

bei der Zwischenprüfung wird nicht zwischen den Fachrichtungen unterschieden, somit gibt es aus jedem fachrichtungsbereich Fragestellungen.

Grüße

Peter

Wieso Zwischenprüfung?

 Nicht das ich jetzt etwas verwechsle, aber bei diesen Themen handelt es sich doch um die Abschlussprüfungsthemen, oder? LG

 In der Ruhe liegt die Kraft.

eben seh ichs..

war auch Thema in der Zwischenprüfung, sorry.

 In der Ruhe liegt die Kraft.

Was versteht man unter Kapazitätsplanung?

 Hallo,

mir geht es ähnlich wie Konfetta.
Ich habe so gar keine Ahnung, was unter diesen Bereich fällt.

Kann jemand helfen?

Grüße,
ECCM

Link

Vielleicht hilft die Zusammenfassung hier aus einem Blog für Medienfachwirte dazu das Thema etwas einzugrenzen: http://blog.medienfachwirt.info/tag/kapazitatsplanung/

Hauptsächlich im unteren Bereich des Artikels geht es um Kapazitätsplanung.

Grüße

Peter

Danke!

 Danke, Peter!

Das ist doch schon mal ein guter Ansatz.
Ich frage mich nun nur noch, wie sehr man da in die Tiefe gehen sollte.

Reicht es, plump gefragt, zu wissen, was Kapazitätsplanung ist und wo es Anwendung findet?
Oder sollte man es auch berechnen können und den gesamten Kontext der Projektplanung, Projektkalkulation etc. kennen?

Liebe Grüße,
ECCM
 

Was da genau dran kommt weiß

Was da genau dran kommt weiß ich natürlich auch nicht, aber man kann natürlich davon ausgehen, dass die Fragen zur Zwischenprüfung nicht bis ins letzte Detail gehen werden.

Grüße

Peter

ich dachte wir hätten

ich dachte wir hätten mittlerweile geklärt dass dies hier das Wiki zur Abschlussprüfung ist?!

 

 

Tiefe

Hallo ECCM,

wir Moderatoren kennen die Aufgaben auch nicht.

Da es sich um eine Zwischenprüfung handelt, bei der ja nicht nach Fachrichtungen unterschieden wird, sollte es nicht zu sehr in die Details des Projektmanagements gehen.

Sinnvoll ist es, sich insbesondere zu überlegen, wie Kapazitätsplanung in unserer Branche angewendet werden kann und evtl. auch an eine Rechenaufgabe zu denken. Diese sollte man dann mit den Grundlagenkenntnissen auch durchführen können, ein wenig Prozentrechnung sollte sowieso gekonnt sein. ;-)

Vielleicht hat ja jemand Lust, sich eine Aufgabe zu überlegen und diese in der Lerngruppe zu posten?!

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

?

ich hab leider auch keine Ahnung was Kapazitätsplanung ist. Und muss man da auch was ausrechnen oder nur die Begriffe die zB im Link erklärt sind auswendig wissen?

noch nicht in BS gehabt

Hi,

als ich mir die Themen heute  durchgelesen habe, bin ich auchg leich üebr das Ersete gestolpert...

Alle andren sind mir ein begriff, aber das Thema hatten wir zB auch noch gar nicht in der BS - wird also wohl schleunigst Zeit dafür...

gibts iwo ne Beispielrechnung? google spuckt auch nur dürftige Ergebnisse aus.

merci, Grüßle Miri

 

kein Zugriff

Hi,

 

ich kann zwar auf den Link klicken aber wenn ich auf die Unterpunkte drücke sagt er mir das ich keinen Zugriff hab und mich erst anmelden muss...bin aber seit einer Woche hier angemeldet...hat einer nen Tipp was ich da machen kann?

Danke schonmal!

Jacki

Problem

Hallo Jacki, kannst du mir sagen, bei welchem Unterpunkt genau das Problem auftritt?

Dann weiß ich wo ich nach möglichen Ursachen suchen kann.

Grüße

Peter

.

.

 Hi, also bei der

 Hi, also bei der Kapazitätsrechung ermittelt man die Zeiten, in denen in einem Unternehmen Leistungen erbracht werden.Die Rechnung dazu ist eigentlich relativ leicht. Kann sein, dass man auch noch ein paar Grundbegriffe, wie Beschäftigungsgrad oder Nutzungsgrad erklären muss. 

Mehr dazu hat ich in der BS auch nicht...

kannst du hier

vielleicht die rechnungen, die ihr hattet, zeigen?
wir hatten das garnicht in der schule o.O
wäre interessant mal eine beispielaufgabe zu sehen,
weil ich mir nichts darunter vorstellen kann.

vielleicht etwas mit ertrag? oder sowas??? 

 annalogism

Beispielrechnung

Hallo anamana,

 

eine Beispielrechnung gibt es in der Lerngruppe unter http://www.mediencommunity.de/lerngruppe-mediengestalter-zwischenpruefung-2012

Einfach kostenlos anmelden.

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

"Kapazitätsplanung ist ein

"Kapazitätsplanung ist ein Grundsatz betrieblicher Planung, wonach die
Werte der Bezugsgrößen nach der jeweils realisierbaren Kapazität der
einzelnen Kostenstellen festgelegt werden."

Das hier hab ich auch noch gefunden, aber irgendwie weiß man da auch nicht so wirklich - was gemeint sein soll...da ich davon auch noch nie was gehört hab, bzw. gelesen

Auch in der Schule haben wir das Thema noch nie a ngesprochen... :/ 

 

grüße ään

mfg, ään. :]

Ein Beispiel wäre:  Ein

Ein Beispiel wäre: 

Ein Mitarbeiter arbeitet 8 Stunden täglich und 5 Tage die Woche. Dazu kommen 11 Feiertage, 7 Tage Ausfall wegen Krankheit, 25 Tage Urlaub, 5 Tage Fortbildung und 30 Tage Hilfszeiten. Dazu wird eine Aushilfe eingestellt welche ihn 17 Tage vertritt.

Nun müssen Fertigungszeiten, Beschäftigungsgrad(B°) und der Nutzungsgrad(N°) für das Jahr ausgerechnet werden.

 

Meine Lösung: 

Arbeitsplatzkapazität:     261 Tage   -   2088 Stunden

- Feiertage:                       11 Tage   -   88 Stunden

= tatsächliche APK         250 Tage   -   2000 Stunden   

- Krankheit                          7 Tage   -

- Urlaub                              25 Tage  - 

- Fortbildung                       5  Tage  -

= Mannkapazität                213 Tage -  1704 Stunden

+ Aushilfe                           17 Tage  -

= Plankapazität                230 Tage -    1840 Stunden

- Hilfszeiten                        30 Tage -   240 Stunden

= Fertigungszeiten         200 Tage -   1600 Stunden

 

Beschäftigungsgrad (B°)

Plankapazität / Arbeitsplatzkapazität x 100

230 / 261 x 100 = 88%

 

Nutzungsgrad (N°)

Fertigungszeit / Plankapazität x 100

200 / 230 x 100 = 87%

 

Ich hoffe das alles so stimmt. Wenn nicht könnt ihr mich gerne verbessern. Das wäre jetzt das was ich lernen würde. Meine Frage wäre jetzt ob das als Rechnung an sich reicht oder ob auch dinge wie: Personalkosten, Fertigungsgemeinkosten usw. berechnet werden müssen.

 

 

Ein wenig verwirrt.

Laut meiner Rechnung ist der B° 92%.

Entspricht nun die APK 261 Tage oder nun doch 250 Tage (nach Abzug der Feiertage)?

also ich versteh das auch

also ich versteh das auch nicht... AKP jetzt 250 oder 261!?!?!

APK

Es muss mit 250 Tagen gerechnet werden, da an den 11 Feiertagen bei dieser Aufgabenstellung nicht gearbeitet wird.

super.

Vielen Dank Thomas!!

 also ich hab meine übungen

 also ich hab meine übungen auch immer so gerechnet und wie schon gesagt ich glaub auch nicht dass das so arg vertieft wird. eine frage hab ich an dich: ich habe deine aufgabe mal durchgerechnet und wir haben den gleichen weg. aber an einer sache hänge ich und komme nicht weiter. und zwar hab ich bei der arbeitsplatzkapazität rausbekommen dass es 240 tage bzw 1920 h sind. -> ein monat = 4 wochen, ein jahr 12 monate = 4*12=48 wochen 48* 5 tage= 240 tage / jahr 240 tage * 8h am tag = 1920 stunden im jahr. so war mein rechenweg. kannst du mir vlt sagen wo der fehler ist. alles andere hab ich davon abgezogen deshalb ist mein ergebnis natürlich anders. vielen dank und liebe grüße

Arbeitswochen

Hallo eneirda,

die obige Rechnung geht richtigerweise von den Jahreswochen aus, das sind 52. Die Rechnung über Monat = 4 Wochen ist zu ungenau.

Also: 365 Tage im Jahr  - 52 Samstage - 52 Sonntage = 261 Arbeitstage

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

 kann mir jemand erklären,

 kann mir jemand erklären, was es mit der in der aufgabe genannten "aushilfe" zu tun hat bzw warum man diese std dazu rechnet??????? :)

 annalogism

Ich hab das so verstanden das

Ich hab das so verstanden das ja nicht die Kapazität des Mitarbeiters an sich sondern des Platzes bzw. dem Bereich an dem er arbeitet berechnet wird. Und wenn er eben mit seiner Arbeit 17 Tage Hilfe bekommt muss das eingerechnet werden

Sinn der Kapazitätsrechnung

Sehr richtig! Es geht ja um die Frage, wie viel Produktionskapazität eine bestimmte Abteilung oder eine bestimmte Beschäftigtengruppe im Betrieb für die Bearbeitung von Aufträgen hat. Deshalb müssen in diese Rechnung auch vorübergehend beschäftigte Mitarbeiter im jeweiligen Bereich berücksichtigt werden.

vielen dank für die schnelle

vielen dank für die schnelle antwort! =) lg

Anlagen?

 Inwiefern gilt es aber auch den Kapazitätsausnutzungsgrad bezogen auf Anlagen zu kennen?

Hier wird ja bislang nur auf einen Teil der Kapazitätsplanung eingegangen. Wir haben das Thema zwar bisher auch nicht wirklich behandelt, aber ich sehe uns schon in der ZP sitzen und in den Aufgaben wird zu der Kapazitätsplanung hinsichtlich verwendeter Druckanlagen gefragt… 

Kapazitätsplanung

Hallo,

also ich hab mir hier jetzt alle Einträge für Kapazitätsplanung durchgelesen und auch eine kleine Zusammenfassung für Kapazitätsplanung durch den Link der weiter oben steht zusammen geschrieben miit 4 Übrungsaufgaben. Aber reicht das wirklich?

Weil wenn wir unsere Lehrer in der BS Fragen, meinen die auch nur - ja schauts halt im Internet nach. Tja bis jetzt hat mir das dennoch nicht wirklich weitergeholfen..

Hilflos

Bis jetzt wurde viel geschrieben, aber wenig gesagt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser kleine Teil da oben dazu ausreicht eine Aufgabe zu beantworten die ca 8min bis 9min dauern soll. (60min : 7 Lernfächer).

Weder im Internet findet ich eine richtige Abhandlung dieses Themengebietes noch in einem mediengestalterartigen Buch. Es ist immer nur Teil von irgendwas und in jedem steht nur "Kapazitätsplanung ist die Planung von Kapazitäten in einem betrieblichen Ablauf". Man kann doch nicht das Wort mit sich selbst erklären -.-

Zitat:"Kapazitätsplanung:
Ist die wirtschaftliche Verplanung von betrieblichen Kapazitäten, die sich auf die Mitarbeiter, Betriebsmittel und Betriebsstätten bezieht. Die Kapazität ist das Fertigungsvermögen eines Betriebes"

 

Hat Kapazitätsplanung was mit einem Ablaufdiagramm zu tun, z.B. wie das Gantt-Diagramm? Oder Betriebsorganisation? Aufbau- und Ablauforganisation?

Keine zu großen Anforderungen

Hallo Hallo09,

wir sollten bei der Vorbereitung immer im Auge behalten, dass es sich um ein Thema einer Zwischenprüfung für Mediengestalter/innen handelt. Niemand sollte hier eine Frage erwarten, die für BWLer oder Kaufleute relevant wäre.

Man sollte immer aus der Sicht des Berufsbildes herangehen, also, wie können Kapazitäten in einem Medienunternehmen geplant werden, um welche Kapazitäten geht es hier (Personal (Arbeitszeiten), Betriebsmittel wie Rechner, Druckmaschinen, etc.).

Daher scheinen mir die hier und in der Lerngruppe genannten Aufgabenstellungen völlig ausreichend. Höchst wahrscheinlich wird in der Prüfung anders gefragt werden, die Überlegungen sind aber übertragbar.

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

und jetzt?

hallo alle,

also unsere lehrer wissen auch nicht wirklich, was da gefragt werden könnte. wir hatten das thema auch weder in meiner alten, noch in meiner jetzigen BS. aber mein lehrer hier meinte, es würde eher nichts mit rechnungen drankommen, sondern so allgemeine sachen, was man beachten muss wenn es um die planung eines auftrags geht. das gleiche hat auch mein chef gesagt: wissen, was man mit einbeziehen muss - z.b. wieviele leute, wieviel zeit, wieviel ressourcen (papier, drucker etc) braucht man....

daher bin ich jetzt auch ziemlich verwirrt - kommt da jetz mathekram dran oder nicht?

 

liebe grüße,

lydia171

Rechnen oder nich rechnen

Diese Frage kann leider niemand beantworten. Ich denke aber, dass beides zusammengehört. Das Hineindenken in eine Thema, das Sammeln und Lernen von Inhalten und die mögliche Umsetzung in einer Aufgabe, die auch rechnerisch sein kann.

Aufgabe

Was wäre denn eine typische Fragestellungen zu diesem Thema?

Inhaltsänderung

 

Ich habe mir mal die Freiheit genommen und die genauen Deffinitionen von Thomas Hagenhofer zu den einzelnen Teilbereichen der Kapazitätsplanung aus der Lerngruppe zu entnehmen und hier einzufügen.

 

Cheers

:)

Vielen Dank Jojo !!!

Das wird abgewählt :P 1

Das wird abgewählt :P 1 - lehrjahr - Nur angeschnitten das Thema ...

 Sind die aufgeführten

 Sind die aufgeführten Informationen oben geprüft und für die AP zum lernen geeignet? In den Kommemtaren wird immer nur von der ZP gesprochen, deswegen frage ich lieber nach....

Die Antworten sind nicht geprüft

Wir schreiben Dienstag eine Schulaufgabe über das Thema, daher einige Informationen von meiner Seite:

Man unterscheidet in Beschäftigungsgrad, im folgenden Bº genannt

und Nutzungsgrad, im folgenden Nº genannt.

Arbeitsplatzkapazität ist aufs Jahr gerechnet immer 365 Tage minus 52 Samstage minus 52 Sonntage und minus die Feiertage Schluss Ende (nichts weiteres wird abgezogen oder hinzugerechnet, egal was da noch steht wie Urlaubstage etc.)

Plankapazität sind die Fertigunsstunden/zeiten und die Hilfsstunden/zeiten, die man benötigt, um den Auftrag zu erledigen. Wird in den Prüfungen immer mit angegeben.

So jetzt die Formeln:

Bº in % = Plankapazität geteilt durch die Arbeitsplatzkapazität mal 100

Nº in % = Fertigungszeit geteilt durch die (Fertigungsstunden/zeit plus Hilfsstunden/zeit) mal 100

So, nun Übungen:

Die Kostenstelle Satz weist im Monat Juli folgende Daten aus:

Arbeitsstage 22

Normalarbeitsstunden/Tag 8

Fertigungsstunden 120

Hilfsstunden 30

Berechnen Sie den Beschäftigungs- und Nutzungsgrad.

Versuch mal Dein Glück, habe noch mehr und etwas schwierigere Aufgaben für Euch

konzeptionell/gestalterisch?

Kann mir mal jemand erklären, warum Kapazitätsplanung unter konzeptionell/gestalterische Aufgaben gehört? Das macht für mich irgendwie kein Sinn... Bestimmt muss man hier was berechnen in der Prüfung, aber dann würde das doch eher zu Medienproduktion passen? Ich versteh nicht was das mit konzeptionell/gestalterisch zutun hat und umso schwerer ist das lernen für mich... -.-

 

 

Gruß

konzeptionell/gestalterisch?

Diese Themen werden im Lernfach Betriebsorganisation behandelt.

Kapazitätenberechnung ist mit mathematischen Rechenwegen behaftet.

Ein Unternehmen muss in der Lage sein, genau auszurechnen, wieviele Stunden Ihm seine Arbeitskraft zum Bsp. im Jahr zu Verfügung steht, um dann die Fertigungstunden (Lohn) eines Projekts den Kunden in Rechnung stellen zu können.

Aufgaben

Hallo,

Die Kostenstelle Satz weist im Monat Juli folgende Daten aus:

Arbeitsstage 22

Normalarbeitsstunden/Tag 8

Fertigungsstunden 120

Hilfsstunden 30

Berechnen Sie den Beschäftigungs- und Nutzungsgrad.

 

habe die Aufgaben gerechnet, bin mir aber nicht sicher, ob ich diese richtig gemacht habe.

Könnten Sie vielleicht die Lösungen mit Rechenwegen reinstellen? 

 

Grüße :)

Aufgaben in Lerngruppe

Hallo MedienMädchen,

damit es nicht durcheinander geht, wäre es prima, wenn Sie diese Aufgabe in der dafür vorgesehenen Lerngruppe unter http://www.mediencommunity.de/lerngruppe-mediengestalter-abschlusspruefu... als Gruppenbeitrag veröffentlichen. Das wäre prima!

Herzlichen Dank!

Viele Grüße

Thomas Hagenhofer

Lösung mit Rechenweg

Arbeitsplatzkapazität (APK)  errechnet sich aus: 22 Tg. x 8 Std.= 176 Std.

Plankapazität (PK)  errechnet sich aus: 120 Fertigungsstunden (FStd.) + 20 Hilfsstunden (HStd.) = 150 Std

Beschäftigungsgrad Formel:   PK / APK x 100 = 85,2%

Nutzungsgrad Formel:   FStd. / (FStd. + HStd) x 100 = 80%

APK heißt, der Mitarbeiter steht mir an 22 Tagen täglich 8 Stunden zu Verfügung.

Fertigungstunden/zeiten heißt, in diesen Stunden produziere ich für den Kunden

Hilfsstunden/zeiten heißt, um produzieren zu können, muss ich zum Beispiel meinen Computer hochfahren, Druckmaschiene einrichten oder vieleicht den Montitor putzen, damit ich was erkennen kann. Diese Zeiten stelle ich dem Kunden natürlich auch in Rechnung.

Jetzt stellt euch vor, mir kostet dieser Arbeitsplatz 5.000€ im Monat (Löhne, Miete, Heizung usw.). Jetzt möchte ich wissen, wie hoch sind meine Kosten pro Fertigungsstunde (in der wirklich produziert wird) für diesen Arbeitsplatz?

dann rechne ich also 176 Std x 85,2% = 150 Std Das ist die Zeit, die der Mitarbeiter für den Kundenauftrag tätig war (Beschäftigungsgrad).

jetzt der Nutzungsgrad: 150 Std. x 80 % = 120Std.

5.000€ / 120 Std.= 41,67€  Dies sind die Kosten des Unternehmers für diesen Arbeitsplatz je Fertigungsstunde.